Eben ist mir eingefallen, wie ich früher anderen geraten habe, dass sie die Silbenschriften schneller und „spielerisch“ lernen können.

Schreibt jede Silbe einmal in Hiragana und einmal in Romaji auf kleine Zettel (etwa post-It-Größe) und faltet sie zusammen. Nun kommen alle Zettel (müssten so um die hundert sein, aber lasst Euch davon nicht abschrecken) in eine Schüssel. Nehmt Euch einen Block und einen gut gespitzten Bleistift. Zieht eine Karte auf der Schüssel und deckt sie auf. Schreibt die Silbe in der jeweils anderen Schrift hin (falls Hiragana schreibt sie in Romaji, falls Romaji schreibt sie in Hiragana). Wisst Ihr eine Silbe nicht, kommt sie auf jeden Fall zurück in die Schüssel. Wisst Ihr eine Silbe, auch. Erst wenn Ihr eine Silbe z. B. 5 mal richtig geschrieben habt, könnt Ihr den Zettel aussortieren. Das kann man gut alleine, aber auch mit Freunden machen, auch mit welchen, die kein Japanisch können. Man lernt solange, bis keine Zettel mehr übrig sind. Das kann man beliebig oft wiederholen. Man kann auch mit weniger Zeichen anfangen, z. B. der der „ka“-Reihe oder querbeet. Man kann auch erst eine der Silbenschriften nehmen und später die andere. Man sollte aber irgendwann mit allen arbeiten, um sicherzugehen, dass man auch keines vergessen hat. Immer notieren, welche man benutzt hat! Und am besten auch notieren, wie oft Ihr ein Zeichen nicht wusstet, um Fortschritte erkennen zu können und auch Defizite!

Um japanische Zeichen schön zu schreiben, sollte man einen Stift mit dünner Miene benutzen. Es gibt diese Bleistifte, bei denen man oben drückt und unten ein Stück einer dünnen Miene herauskommt. Die sind gut. Aber auch Kullis mit 0.7 sind sehr bequem. Umso dicker der Stift, desto mehr „verschwimmen“ die Zeichen miteinander. Das wird schnell unleserlich und sieht zudem auch etwas unsauber aus.

Viel Erfolg!

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